Kölnfahrt

Kölnfahrt

Achtung! Nicht alles Ernst nehmen!

Ich hab mich tierisch auf die Kölnfahrt gefreut, denn meine Klasse ist eine Woche in die große, rosa Medienstadt gefahren. Da wir ziemlich früh am Bus sein sollten, bin ich logischerweise ziemlich früh aufgestanden. Wie jeden Morgen hab ich mich ausgehfertig gemacht und eine Kleinkost zu mir genommen. Ja, Kleinkost. Ich hatte mich vorher informiert. Was kann gegen Übelkeit bei der Busfahrt helfen…nicht soviel davor essen. ^^ Mit ein paar Umwegen und ein paar stress Situationen kam ich kanpp vor Abfahrt an. Packte meine Koffer in den Bus rannte nochmal auf Klo und setzte mich in den Bus. Die Tablette, die ich mir am Morgen eingeworfen hatte, schien zu wirken. Ich roch den ekligen Benzingestank des Busses und freute mich auf 8 Stunden Busfahrt durch Deutschland. Während der Fahrt saß ich überrings neben Daniel…äh Max, äh M****. Tja ich schwör sie, äh es, äh er heißt wirklich so. Unterwegs hat er mir Lieder auf seinem Mp3-Player gezeigt. Und oh mein Gott, was gibt es für Musik. Der Titel hieß: „Ich bin nackig“ und ich dachte – ahahaha alles klar.

Vor mir saß ein Monster. Ohne Scheue bediente sie sich an dem Hebel der links neben ihr war. Was er bewirkte? Das meine Beine, einen Qual vollen Tod entgegen strebte. Sie lies die Rückenlehne nach hinten und machte es sich einfach so bequem. Dabei hatte sie eine weiße Kuscheldecke, die sie an das Fenster presste. Dabei haute sie manchmal mit ihrer Decke gegen mein Auge. Während der Fahrt gab es Phasen, wo ich geschlafen habe. Ich nenne diese mal Schlafphasen. Dort hab ich meine Augen geschlossen und mein „Kuscheltier“ Sylvester als Kopfkissen vergewaltigt. Meine Augen waren ein wenig rot, verständlich wenn man eine Woll-Decke in die Augen bekommt. Es gab auch Phasen, wo ich Hochaktiv war. Ich habe schlafende Schüler fotografiert. Genannt „Schlafende Schüler Fotografie-Phase“ Unter anderem existierte auch eine „Rückenlehne Anstarr-Phase“ und eine „Bein Erquetschungs-Schmerz-Unterdrückungs-Phase“. Diese Phasen hatte ich während der Fahrt ein bis zwei dutzend Mal. Als wir in Köln ankamen war ich geschockt. Die Stadt ist gar nicht rosa? Nein, sie sieht aus wie hier in Berlin. Baustellen…überall Baustellen Angekommen in dem Hotel... ach ne, ne das nannte sich ja Jugendherberge. Angekommen in der Jugendherberge, sah und fühlte ich seit langem wieder meine Beine. Nach langem Warten bekamen wir letzten Endes auch unsere Zimmerschlüssel und ich freute mich. Ich hatte mich auch sofort an den Koffer gemacht, um meine Seite des Zimmers zu dekorieren. Hmm. Mir fiel auf, dass ich noch das Bett beziehen musste. Ich hatte mir deswegen extra Bettwäsche mit gebracht. Diese war ganz unten im Koffer. Tja richtig, ich habe meinen Koffer umgegraben, um die Sachen zu kommen. Dabei starb auch mein Ziel aus den Koffern zu leben, da ich nun alles auf einen Haufen auf den Boden schmiss. Nach einer kurzen Weile, gingen wir dann auch schon wieder los; Köln besichtigen...

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