Klassenfahrt 2

Klassenfahrt2

Tag1

1. Tag Es war morgens. Wahnsinn, hmmm. Ich stand wie immer flockig lockig auf und schwebte in die Stube, wo ich mein leckeres Frühstück zu mich nahm. Mein Kopf sagte mir: "Iss, wer weiß was es dort gibt!" Aber mein Magen machte Mucken. Er wollte nicht wie mein Kopf. Toll, schon der erste Konflikt. Doch ich war mir sicher, dass wird einer der einzigen sein, die ich in den nächsten fünf Tagen haben werde. Wie jeden Morgen quälte ich mir die Toast Stullen runter und wusch mich.

Da entdeckte ich das Erstaunliche. Taschen. Viele Taschen. 2 Taschen und ein Beutel. Nur für mich. Scheiße. Schon mit dem Gelächter im Kopf, trug die Monster Richtung Tür. Wo ich darauf wartete das mein Onkel kam. Um es schnell zu machen: Er kam, wir fuhren zur Schule, ich stieg aus, ging zum Treffpunkt, wartete, stieg in den Reisebus. Und bums, das zweite Problem des Tages. Ich hatte keine Drogen mit. Nein, natürlich nicht die, die ihr perversen Schweine denkt. TicTacs hatte der sehr brutale, reizbare Junge schon mit. Ich meine die Anti-Brech-Pillen für den Bus. Ich sah den Bus und hätte weinen können. Er stank schon vom angucken. In drinnen rammte sich wieder einmal ein ekliger Benzin verdreckte Geruch in meine Nase. Aber ich lenkte mich mit den Schmerzen ab, die ich hatte. Was’n nun, denkt ihr. JA ich hatte Schmerzen. Neben den seelischen Schmerzen, dass ich nicht UT2004 spielen konnte, hatte ich auch physische Schmerzen. Meine toten Füße. Mein Rucksack, ein Radio, eine Aldi-Tüte mit Gummibärchen und eine Reisetasche mit Chips klemmten mir die Lauforgane ab. Die Aldi-Tüte wurde links herum gedreht. Damit man nicht sieht, dass ich bei Aldi einkaufe. Hmmmm! Die Tüte hatte mehr Aufsehen erregt, als es hätte sein können. Denn die nervigen Fragen im Bus, waren nervend. So dass die: „Warum ist die Tüte linksrum?" Frage in mein Schädel gebranntmarkt wurde. Als ich "ohnmächtig" wurde, also als ich versuchte zu schlafen, hörte ich einen Rums.

Eine gewaltige Explosion umsauste meine Ohren. Ein gewisser Junge, liebevoll Vampir genannt, der so lustig war und 2 WM06 Fanartikel im Bus mit zu nehmen vermochte, verursachte den Krawall. Das nächste was ich weiß ist, dass feindliche Flugzeuge Sitze erschütterten Erdbeben, Chaos, Alles. Und ich mitten Drin, mit meinen abgestorbenen Beinen. Der Junge war Schuld! Diesmal hielt er es lustig, Sitze schlafender Personen zu rütteln. Wie ein Kopfsalat in einer Salatschleuder fühlte ich mich. Hmh.

Angekommen freute ich mich. Ja, ich hatte Freude. Ich spürte und sah zum ersten Mal wieder meine Beine, oder was davon übrig blieb. Dann hieß es abwarten. Uns wurden Bungalows versprochen, die es erst einmal zu verteilen galt. Schock! Die Mädchen waren ganz wo anders als wir, die Jungen. Als ich diesen Schock überwunden hatte, lag ich schon in meinem neuen Bett. Ein Ehebett. Ja richtig ein Ehebett für mich fast ganz alleine. Ok, einer musste noch mit rein. Aber so, war es nur für mich. Wer das Privileg hatte und neben mir die Nacht verbrachte? Der Ticker, der die TicTacs dielte. Ich packte die Sachen aus meinen Taschen und verursachte sie unter zu bringen. Denn klug wie die Menschen sind, packen die einen Hängerschrank in ein Schlafzimmer. EINEN!

Im Bett versunken lag ich da. Die Decke war locker aufgeschüttelt, mit einem Feder Innenfutter. Es wärmt und ist kuschelig. Richtig schön mulmig. Nur das es Sommer war, wo nachts noch angenehme 26°C herrschten und man alles das nicht gebrauchen konnte! Dann hieß es schnell auspacken, um so schnell wie möglich die herrliche Gegend zu erkunden. Das erste was ich ausgepackt hatte, war das heimische Nintendo64, samt Ausrüstung. Die Ausrüstung war angefangen von Controller über MemoryPacks, TransferPack, Kabeln bis zu den Spielen vollständig. Doch dann Schock! Kein SCART-Anschluß, da hieß es kühlen Kopf bewahren und das Antennen-Kabel auspacken. Letztendlich ging es. Zur Einweihung wurde gleich eine Runde Mario Kart64 gezockt. Nach dem kurzen Vergnügen ging es weiter mit auspacken. Naja auspacken klingt gut, ich musste den ganzen Dreck heraus kramen. Ich wühlte quasi, die Taschen einmal um. Da im Zimmer nur ein Hänger(!), sonst nichts, stand. Der Hänger, war nicht gerade Vorteilhaft, wenn es darum ging T-Shirts und Hosen unter zu bringen. Im Endeffekt lagen die erwähnten Sachen auf meiner Reisetaschen. Zur Tarnung, benutze ich ein Handtuch. Mir fällt gerade auf, ich hatte ziemlich viele Handtücher mit... hmmm egal! Als wir mal fertig wurden, gingen wir ins Nachbar-Zimmer, die uns eingeladen haben einen zu Rauchen. Also ShiSha nix anderes! Nach einer kurzen Runde, machten wir uns auch schon fertig. Ab zum Treffpunkt. Schließlich wollten wir allesamt das Gelände beschnuppern. Es folgte der erste Strandbesuch.

Manche gingen baden, viele liefen nur an den doch sehr Naturbewussten Strand entlang. Eine Kunst für sich, bei diesem doch sehr steinigen Boden. Sie nannten es Strand, ich nenne es Gebirge. Ich gehörte übrigens zu den Schwimmern. Tja ja. Ha, hättet ihr nie für wahr gehalten, oder? Jedoch mit Kontaktlinsen, ist schwimmen ein wahrer Genuss. Abgesehen, dass ich Wasser geschluckt hatte und ich das Bedürfnis von Spucken hatte. Ebenfalls unrelevant ist zu erwähnen, dass ich versuchte zu tauchen und meine Augen danach brannten. Ging aber schnell wieder weg. Nun ja, es machte einen heiden Spaß -.- Besonders als der Junge, der auch den Terror im Bus gemacht hatte, anfing mit Quallen zu werfen. Und auf einmal sah ich sie. Überall. ÜBERALL, Quallen. Erst schwamm und lief ich einen großzügigen Bogen um die Viecher. Irgendwann fing ich sie, um sie am Strand zu verbrennen. Naja, ich hätte es fast geschafft. Aber mein Kopf befiel mir: "Gucke lieber noch mal nach dem Vieh!" Ich hörte auch noch auf den Trottel. Resultat: Die Qualle gleitet ins Wasser! Sie ist mir einfach so durch die Hände geglitten. Die Bestie! Naja und dann war sie weg! Einfach so, verschwunden. Nach dem kühlen Vergnügen, ging es wieder ab zu den Bungalows und relaxen.

Ja gechillt haben wir. Yeah dieser Ghetto-SlanG, ist aufgepasst: "Fresh!" ich hatte hunger und aß Gummibärchen. In der Gewissheit, es gibt bald Abendbrot. Aber es nütze nix, ich hatte schon angefangen. Einmal angefangen ist das wie beim Atmen, man kann nicht mehr aufhören. Hmm. Schließlich passiert es, es gab essen. In der Mest-Halle saßen alle Schüler und warteten auf das Essen. Da hielt der alte Sack, der Leiter des Camps, eine dämliche Ansprache! Er laberte so'n Dreck, wie: "Schön das ihr seit...saubere Gewässer...Naturbewusster Strand...Verboten ist...!" Da machte es Klick. Nein nicht weil ich zu hörte und verstand. Sondern weil ich den Mann bereits in meiner Vorstellung umbrachte. ich zog die Deagle und... . Ohhh, ehmmm. Hmmm. Egal. Es waren viele Dinge untersagt. Zum Beispiel das benutzen der überaus praktischen Telefone in den Zimmern. Die Gespräche sind kostenlos, aber das macht ja nix. VERBOTEN! Als er fertig war, gab es essen. Ja Wahnsinn! Ein leckeres 1-Menü-Bufeé. Die Schlange war verdammt lang. Ich wusste noch wie ich sagte: "Ha, ich warte lieber!" Doch alle haben gelacht, wir waren einfach so scheiße gut gelaunt. Hmm, nun ja so ganz muss es nicht gewesen sein. Aber so ähnlich. Ich war tatsächlich einer der letzten. Da sah ich die Dreisten Biester bereits beim Abhauen. Die waren fertig. jawohl!

Ich hab gegessen, während im Raum es sich leerte. Ich hatte kein Hunger mehr. Die Gummibärchen blähten sich auf und ich hatte nur noch Durst. Ich ging an den Zapfhahn, wo der Tee floss und schenkte mir ordentlich ein. Ich probierte die Brühe und muss sagen. Ja, das schmeckte echt scheiße. Denn die Säcke haben gestreckt, bis zum... bis zum...erbrechen, jawohl! Hmmm. Nein, nein das war kein Eistee. Das war Wasser mit Eistee Aroma. Fertig gespeist ...

Tag2

Nach der wundervollen Nacht, hieß aufstehen. Geweckt von meinen reizenden Mitbewohner -.- stand ich auf. Wir mussten ja Frühstücken Das Wetter war mäßig. Heißt keine Sonne, aber relativ sehr heiß. Aus diesem Grund entschieden die Lehrer, dass wir wanderten. Juhu wir wanderten am Gebirge... ähhh am Strand. Doch wohin wollten wir? Ins nächste Kuh-Dorf, hmm, das war stolze 8 km entfernt. Je weiter wir weg kamen, desto verrückter schien der Wanderweg zu werden. Wir wanderten also immer am Strand entlang. Nur war da kein Sand, lediglich Faust große Steine. Auf diese Monster sprang ich elfengleich von einem zum anderen Stein. Doch war ja noch angenehm.

Es folgte brutal aber wahr; Schilf. Durch das musste man sich wirklich durch kämpfen, denn es versperrte uns den dämlichen Weg. Indianer Jones’ like, bannten wir uns den Weg. Meine Füße taten mir weh und ich hatte keine Lust mehr weitere Schritte zu machen. Aber es half ja alles nichts, wir mussten einkaufen. Und irgendwann wurden wir gezwungen in den Wald zu laufen. Dort waren überall Brennnesseln. Die man in diesen Zeitpunkt weder sah, ich zu mindesten nicht, noch spürte. Doch später. Denn nach zahlreichen stehen bleiben und gucken, wo denn der Rest der Gruppe blieb, machten wir eine kleine Pause. Auf einmal juckte es, und ich wollte nix anderes außer Wasser. Ja, ich hätte für eine duschen töten können. Oder Spinat essen, Hauptsache ich konnte duschen. Ich saß da, und meine Arme waren voller Pusteln. Alles rot. Und scheiße, es brannte wie ein Buschfeuer. Muhuhaha, ein Vergleich sondergleichen... hmmm. Ich zeigte das Aua-weh den Lehrern, die hatten wenigsten Mitleid. Wir gingen weiter und da, war es. Wind. Ich rotze mir auf Arme und der Wind kühlte die schwere Wunde. Hehe Pfadfinder Trick17. Dann sahen wir ein bisschen Zivilisation. Doch wenn man denkt, dass das ein Grund wäre dort ein zu kaufen der irrt. Denn zu dem Zeitpunkt, wo man die erste Straße sah, waren es noch mal 1-2 km. Nachdem wir Passenten gefragt hatten, wie weit wir es noch haben werden, waren wir auch schon da. Rettung ein Laden, doch Vorsicht... von Außen stand ein unscheinbarer Name dran, doch drinne sah man... "EDIKA" auf den Namensschildern der Verkäuferin. Also alles wieder ins Regal und anderen Laden finden. Da unser Portemoné nicht so groß war. Und zu gegeben, EDIKA ist ein scheiße teuer. Es verging noch mal eine lange Zeit, bis wir ein "Lidl" und ein Getränkemarkt fanden.

Doch kauften wir reichlich ein und ich kaufte mir ein Bockwurst mit Ketchup. Ich kleckerte. hmmm schon wieder. Irgendwie bin ich nicht in der Lage zu essen ohne zu kleckern. Quatsch! Hmmm. Als wir zufrieden waren, fuhren wir wieder zurück. Ja wohl wir fuhren. Denn in diesem Kaff, fuhr tatsächlich jede Stunde ein Bus. Ich freute mich total nicht laufen zu müssen, als das sah. Da war doch tatsächlich noch eine Klasse, die aus dem selben Feriendorf kam, da. Schock, so viele Leute und nur ein Bus. Mit Bösen im Sinne, stellte ich mich mit einen 6er Pack Wasser an den Bus ran. Um mich rum, schwitzende Gruppies, die umbedingt in den Bus wollten. 10 Minuten später stand ich immer noch draußen. Ohne den 6er ab zu stellen stand ich da und stand. Ja alle standen und es ging einfach nicht weiter. Plötzlich hieß es ich kann nicht mehr wechseln. …

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