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Im Leben „verskillt“?

Januar 24 2010

Ich bin dafür nach der Schule, ein oder zwei Jahre von der Verantwortung schnellst Möglich einen Ausbildungsplatz/Studienplatz zu suchen, zu befreien. Unter dem Druck einen lückenlosen Lebenslauf zu haben, sucht man einen Job, den man bestenfalls ein halbes Leben lang machen soll. Auf der Suche spielen die Fertigkeiten eine große Rolle. Im Optimalfall sollten die zukünfitgen Azubis den Beruf schon ansatzweise beherrschen. Ich glaube dafür dient auch die Musterung bzw. der Zivildienst. Um auf sein Leben „klarzukommen“. Aber auch für die Zeit danach sollte es Möglichkeiten geben, sich zu orientieren, ohne sich später auf  die „Lücke“ im Leben zu rechtfertigen bzw. sogar bestrafft zu werden. Mit 16–20 Jahren verlässt man das Hotel Schule und steht schlimmsten Falls alleine da. Abitur dient heutzutage doch nur noch der Zeitstreckung, um zu begreifen, wie man der Gesellschaft in den nächsten paar Jahren unterstützen kann.

Ich glaube mir hätte eine kleine Bedenkzeit zwischen Schule und Berufsleben gut getan. Ist das wirklich das was ich nächsten Jahren will? Nein, hauptsache eine Ausbildung und etwas zu Ende gebracht. Vor ein paar Jahren, habe ich Abbrecher verachtet. Heute vertehe ich das.

Klingt nach einer handfesten Identitätskriese? So schlimm ist es dann doch nicht.

In Rollenspielen am Computer, spielt man einen Charakter, der seinen Weg in Abenteuern meistert. Im Leben wäre man das dann selber. Logisch oder? Jedoch wenn du am PC einen Fehler begangen hast, kannst du ihn rückgängig machen. Deine Fähigkeiten verlernen oder im schlimmsten Fall einfach neu anfangen. Ja. kla oder den Rechner ausmachen. Ich glaube aus diesem Grund sind solche Spiele auch so beliebt. Man kann sich so herrlich aus seinem Leben und vor seiner Verantwortung verstecken. Naja ich bin glaube im Leben verskillt.

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