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Heiliger Kaffeevollautomat

Montag, 01. Februar 2010

Seit nun fast einer Woche, kann ich in Genuss eines Kaffeevollautomaten kommen. Im Büro steht nun so ein Ding. Erst herrschte eine regende Vorfreude beim Zerreißen der Schachtel. Beim Anblick der Anleitung kamen ein paar Zweifel. So schien die Bedienung erstmal ein wenig kompliziert. Aber dieses Gefühl der Hilflosigkeit ging schnell vorbei. Zwei Regler und ein Tastendruck genügen, um dir das Hirn zu zuknallen!

Einfach Himmlich! Der erste Regler gibt an wie viel am Ende in der Tasse landen soll. Der zweite Regler wie stark der Kaffee am Ende sein soll. Der erste Versuch war ¾ Voll und viertel Stark. Danach dachte ich… oh guter Kafffee. Aber recht langweilig. Beim zweiten Mal ging es etwas härter zu. Wieder eine ¾ Tasse aber auf Max. Meine Herren. Das ist… echt… krass. Ich meine zu  glauben, dass wenn man auf Kaffeebohnen kaut, man den selben Geschmack haben müsste. Nach aufregende Stunden danach, die von schweißanfällen, augenbrennen und herzrasen geplagt waren, brauchte ich nachschub. Arbeiten auf Kaffee. Einfach einzigartig!

Im Leben „verskillt“?

Sonntag, 24. Januar 2010

Ich bin dafür nach der Schule, ein oder zwei Jahre von der Verantwortung schnellst Möglich einen Ausbildungsplatz/Studienplatz zu suchen, zu befreien. Unter dem Druck einen lückenlosen Lebenslauf zu haben, sucht man einen Job, den man bestenfalls ein halbes Leben lang machen soll. Auf der Suche spielen die Fertigkeiten eine große Rolle. Im Optimalfall sollten die zukünfitgen Azubis den Beruf schon ansatzweise beherrschen. Ich glaube dafür dient auch die Musterung bzw. der Zivildienst. Um auf sein Leben „klarzukommen“. Aber auch für die Zeit danach sollte es Möglichkeiten geben, sich zu orientieren, ohne sich später auf  die „Lücke“ im Leben zu rechtfertigen bzw. sogar bestrafft zu werden. Mit 16–20 Jahren verlässt man das Hotel Schule und steht schlimmsten Falls alleine da. Abitur dient heutzutage doch nur noch der Zeitstreckung, um zu begreifen, wie man der Gesellschaft in den nächsten paar Jahren unterstützen kann.

Ich glaube mir hätte eine kleine Bedenkzeit zwischen Schule und Berufsleben gut getan. Ist das wirklich das was ich nächsten Jahren will? Nein, hauptsache eine Ausbildung und etwas zu Ende gebracht. Vor ein paar Jahren, habe ich Abbrecher verachtet. Heute vertehe ich das.

Klingt nach einer handfesten Identitätskriese? So schlimm ist es dann doch nicht.

In Rollenspielen am Computer, spielt man einen Charakter, der seinen Weg in Abenteuern meistert. Im Leben wäre man das dann selber. Logisch oder? Jedoch wenn du am PC einen Fehler begangen hast, kannst du ihn rückgängig machen. Deine Fähigkeiten verlernen oder im schlimmsten Fall einfach neu anfangen. Ja. kla oder den Rechner ausmachen. Ich glaube aus diesem Grund sind solche Spiele auch so beliebt. Man kann sich so herrlich aus seinem Leben und vor seiner Verantwortung verstecken. Naja ich bin glaube im Leben verskillt.

Toni – Mal schick

Donnerstag, 21. August 2008

Als ich hörte das am morgigen Tag neue Kunden kommen und ich mein Buisness Outfit anziehen muss, bekam ich ein Schauer übern Rücken.
Es war also soweit. Ich hasste mein Buisness Outfit. Es besteht aus einem weißen Hemd, einer dunkelgrauen Stoffhose mit Bügelfalte und schwarzen Lackschuhen.
Kurz wie ein Depp sah ich aus. Wie ein riesiges Kind das Jungendweihe (Konformation) feiert.

Damit wollte ich nicht in die S-Bahn durch Berlin fahren. Das ist doch peinlich; – dachte ich. Mein Plan war es alles einzupacken und mich dann dort vor Ort auf Arbeit umzuziehen.
Aber das Hemd zerknüllt im Rucksack zu stopfen ist nicht so intelligent. Deswegen scheiterte mein Plan. Am Ende fuhr ich einfach so in voller Montur hin. In Mitte fiel ich eh nicht soo auf. Nur in Marzahn musste ich aufpasen nicht überfallen zu werden. ^^
Meine Farbwahl war nicht so optimal. Dezentere Farben hätte mir gut getan. Kein Weiß. Auf dem Weg zur S-Bahn merkte ich wie bequem diese Hosen sind. Wie eine Jogginghose in der Öffentlichkeit.
Einfach geil. Frei und luftig. Die Schuhe dagegen waren Mord. Im Treppenhaus hörte es sich an wie ein Frau mit hohen Absätzen. Schnell laufen geht mit den Schuhe auch nicht. Man ist gezwungen so langsam und cool zu laufen.

13 Uhr. Es war soweit. Die neuen Kunden kamen. Es klingelte. Ich zupfte an mein Hemd und öffnete die Tür. Begrüßen und den Wegweisen. Nachfragen, ob die Herrschaften etwas trinken wollen. Ja, ein Wasser.
Ok ich hol die Flasche, mache sie auf und … Ohh es sprudelt über. Wasser aufm Tisch. Cooler Spruch zum Ablenken muss jetzt her. „Ohh da hatte jemand Druck.“ Mhm zweideutig, kommt immer an. Aufwischen und cool die Tür schließen. Das wars. 30 Minuten später. Sie gingen wieder. Ohne Tschüß zu sagen. Hmm.

Das waren 2 Minuten, für die ich mich schick machte.

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